Was ist Hautkrebsvorsorge?
Bei der Hautkrebsvorsorge untersucht eine Fachperson – meist in einer dermatologischen Praxis – die gesamte Haut vom Kopf bis zu den Füssen, inklusive Kopfhaut, Zwischenräume der Zehen und, auf Wunsch, schwer einsehbarer Stellen. Sie beurteilt Muttermale und Pigmentflecken nach Grösse, Form, Farbe und Veränderung. Es geht darum, die drei häufigsten Formen – Basaliom, Spinaliom und das gefährlichere Melanom – möglichst früh zu erkennen.
Hautkrebsvorsorge: Ablauf
Nach einem kurzen Gespräch zu Vorgeschichte und Sonnenverhalten folgt die Ganzkörperinspektion. Auffällige Male werden mit einem Dermatoskop – einer beleuchteten Lupe – vergrössert betrachtet. Verdächtige Stellen können fotografisch dokumentiert oder in einem Muttermal-Mapping erfasst werden, um Veränderungen über die Zeit zu vergleichen. Besteht Verdacht, wird die Stelle entfernt und im Labor untersucht.
Eine Vorsorge ist besonders sinnvoll bei hellem Hauttyp, vielen Muttermalen, früheren Sonnenbränden, familiärer Vorbelastung oder wenn sich ein Mal verändert. Wie oft eine Kontrolle ratsam ist, hängt vom individuellen Risiko ab.
Hautkrebsvorsorge: Worauf achten?
Wählen Sie eine dermatologisch geführte Untersuchung mit Dermatoskopie. Fragen Sie, ob eine Fotodokumentation angeboten wird. Klären Sie vorab die Kostenübernahme, da diese je nach Situation und Versicherung variiert. Ein typischer Fehler ist, nur einzelne Male checken zu lassen statt die gesamte Haut.