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Fade (Haarschnitt)

Ein Fade (auch «verblasster Übergang») ist eine Haarschnitt-Technik, bei der das Haar an den Seiten und im Nacken stufenlos von sehr kurz (oft bis auf die Haut) nach oben hin länger auslaufend rasiert wird – ohne sichtbare Kante. Das Ergebnis ist ein weicher, «verblassender» Verlauf, der das Deckhaar sauber vom kurzen Seitenhaar abgrenzt.

Beim Fade arbeitet der Coiffeur mit der Haarschneidemaschine und wechselnden Aufsteckkämmen (Scherblättern), um mehrere Längenstufen ineinander übergehen zu lassen. Der entscheidende Handgriff ist das «Ausblenden» (englisch to fade): Die harten Kanten zwischen den einzelnen Maschinen-Stufen werden so lange verwischt, bis kein Absatz mehr sichtbar ist. Je nachdem, wie tief am Kopf der Übergang beginnt, spricht man von einem Low Fade (knapp über dem Ohr), Mid Fade (auf Höhe der Schläfe) oder High Fade (weit oben am Kopf). Beim Skin Fade oder Bald Fade läuft der Verlauf ganz unten auf die rasierte Haut aus.

Der Ablauf im Salon dauert in der Regel 30 bis 45 Minuten. Zuerst wird die gewünschte Übergangslinie festgelegt, dann trägt der Coiffeur das Seitenhaar in mehreren Durchgängen mit absteigenden Aufsätzen ab und blendet die Übergänge mit Maschine, Trimmer und teils Rasierer aus. Das Deckhaar wird separat geschnitten und auf die gewünschte Frisur (z. B. Crop, Pompadour, Quiff oder Undercut-Styling) abgestimmt. Zum Schluss werden die Konturen an Nacken und Koteletten präzise ausrasiert.

Ein Fade eignet sich für nahezu jeden Haartyp und jede Gesichtsform, funktioniert aber am saubersten bei glattem bis leicht welligem Haar. Auch bei krausem oder Afro-Haar sieht ein Fade sehr gut aus, verlangt aber mehr Erfahrung bei der Ausblendung. Weil der Übergang bei sehr kurzem Seitenhaar besonders scharf wirkt, betont ein High- oder Skin-Fade markante Kopf- und Gesichtszüge, während ein Low Fade dezenter und geschäftstauglicher wirkt.

Ein Fade wächst relativ schnell «heraus»: Schon nach zwei bis drei Wochen verliert der Übergang an Schärfe, weil das nachwachsende Seitenhaar den sauberen Verlauf verwischt. Wer den Look scharf halten will, geht daher meist alle drei bis vier Wochen zum Nachschneiden. Die Pflege selbst ist unkompliziert – kurzes Seitenhaar braucht kein Produkt, das Deckhaar wird je nach Frisur mit Pomade, Clay oder Paste gestylt.

Preislich liegt ein klassischer Herren-Haarschnitt mit Fade in der Schweiz je nach Region und Salon grob zwischen etwa CHF 35.– und CHF 65.–; aufwendige Skin Fades oder Kombinationen mit Bart-Styling können in städtischen Barbershops auch CHF 70.– und mehr kosten. Diese Spannen sind grobe Richtwerte ohne Gewähr – die genauen Preise variieren stark nach Kanton, Salon und Zusatzleistungen. Auf CityHero kannst du die aktuellen Coiffeur-Preise in deiner Stadt direkt vergleichen.

Beispiel

Ein Büroangestellter mit dunkelblondem, glattem Haar wählt einen Low Fade in Kombination mit einem längeren, seitlich gescheitelten Deckhaar: An den Seiten läuft das Haar knapp über dem Ohr weich auf wenige Millimeter aus, oben bleibt genug Länge für einen klassischen Business-Look. Weil der tiefe Übergang dezent wirkt, passt der Schnitt sowohl ins Meeting als auch ins Wochenende – nachgeschnitten wird er alle drei bis vier Wochen.

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Häufige Fragen

Was kostet ein Fade-Haarschnitt in der Schweiz?

Als grober Richtwert liegt ein Herren-Haarschnitt mit Fade in der Schweiz meist zwischen etwa CHF 35.– und CHF 65.–, in städtischen Barbershops für aufwendige Skin Fades oder mit Bart-Styling auch darüber. Die Preise variieren stark nach Kanton, Salon und Zusatzleistungen – auf CityHero kannst du die aktuellen Coiffeur-Preise in deiner Stadt vergleichen. Angaben ohne Gewähr.

Wie oft muss ein Fade nachgeschnitten werden?

Weil das kurze Seitenhaar schnell nachwächst und den sauberen Übergang verwischt, verliert ein Fade bereits nach zwei bis drei Wochen an Schärfe. Wer den Look präzise halten will, geht in der Regel alle drei bis vier Wochen zum Nachschneiden.

Was ist der Unterschied zwischen Fade und Undercut?

Beim Undercut wird das Seitenhaar auf eine einheitliche kurze Länge geschnitten, sodass eine sichtbare, harte Kante zum längeren Deckhaar entsteht. Beim Fade dagegen läuft das Haar stufenlos von kurz nach länger aus, ohne sichtbare Kante. Beide lassen sich auch kombinieren – etwa ein Undercut mit ausgeblendetem Fade an den unteren Konturen.

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