Google Ads gehört zum Suchmaschinenmarketing (SEA – Search Engine Advertising) und funktioniert nach dem Auktionsprinzip. Für jeden Suchbegriff bieten mehrere Werbetreibende; wer angezeigt wird und an welcher Position, hängt nicht nur vom Gebot ab, sondern auch vom Qualitätsfaktor – also davon, wie relevant Anzeige und Zielseite für die Suchanfrage sind. Bezahlt wird meist erst beim Klick (Pay-per-Click), nicht für die blosse Einblendung.
Neben der klassischen Suchanzeige gibt es weitere Formate: Displayanzeigen auf Partner-Websites, Anzeigen bei Google Maps, Shopping-Anzeigen mit Produktbildern für Onlineshops sowie Videoanzeigen auf YouTube. Für lokale Betriebe sind vor allem Such- und Maps-Anzeigen relevant, weil sie genau dann erscheinen, wenn jemand aktiv nach einer Leistung in der Region sucht.
Der grosse Vorteil ist die Geschwindigkeit: Anders als SEO wirkt Google Ads sofort und lässt sich präzise steuern – nach Region, Tageszeit, Gerät und Budget. Der Nachteil: Sobald das Budget aufgebraucht ist oder die Kampagne stoppt, verschwindet die Sichtbarkeit wieder. Erfolg misst man an Kennzahlen wie Klickpreis (CPC), Klickrate (CTR) und den Kosten pro Anfrage oder Verkauf (Cost per Conversion).
Beim Budget trennt man zwei Posten: das Werbebudget, das direkt an Google fliesst, und die Betreuungsgebühr der Agentur. In der Schweiz starten KMU-Kampagnen oft ab rund CHF 500 bis 1'500 Werbebudget pro Monat; die Agentur-Betreuung kostet häufig eine monatliche Pauschale von CHF 300 bis 1'000 oder einen Prozentsatz (etwa 10 bis 20 Prozent) des Werbebudgets. Klickpreise reichen je nach Branche von wenigen Rappen bis zu mehreren Franken (ohne Gewähr).