Bei der MFK prüft ein amtlicher Experte das Fahrzeug nach einem festen Katalog: Bremsen und Bremsleistung auf dem Rollenprüfstand, Beleuchtung, Reifenprofil und -zustand, Lenkung, Aufhängung, Achsspiel, Auspuff und Abgaswerte, Rost an tragenden Teilen sowie Sicherheitsgurten und Karosserie. Auch die Fahrzeugpapiere und allfällige Änderungen (Tuning, Anhängerkupplung) werden kontrolliert.
In der Schweiz muss ein Personenwagen erstmals rund 5 Jahre nach der ersten Inverkehrsetzung zur MFK, danach nach weiteren 3 Jahren und anschliessend alle 2 Jahre – bei älteren Fahrzeugen kann der Rhythmus enger werden. Sie erhalten vom Strassenverkehrsamt ein Aufgebot mit Termin, den Sie bei Bedarf verschieben können. Die eigentliche Prüfung dauert meist 20 bis 40 Minuten.
Sinnvoll ist ein Vorcheck in der Garage, bevor Sie zur amtlichen Kontrolle fahren. Die Garage prüft dieselben Punkte, ersetzt Verschleissteile (z. B. abgefahrene Reifen, defekte Lampen, poröse Bremsschläuche) und stellt Scheinwerfer und Bremsen korrekt ein. So vermeiden Sie eine Nachkontrolle, die Zeit und eine zweite Gebühr kostet.
Als Richtwert (ohne Gewähr): Die amtliche Prüfgebühr liegt je nach Kanton bei rund CHF 50–70. Eine MFK-Vorbereitung in der Garage kostet je nach Aufwand etwa CHF 100–300, allfällige Reparaturen kommen hinzu. Besteht das Auto nicht, gibt es eine Frist zur Behebung der Mängel und eine kostenpflichtige Nachprüfung.
Besteht das Fahrzeug, wird die Prüfung im Fahrzeugausweis vermerkt und Sie dürfen weiterfahren. Bei erheblichen Mängeln kann der Ausweis eingezogen werden, bis die Reparatur nachgewiesen ist.