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Ombré

Ombré ist eine Färbetechnik, bei der die Haare am Ansatz dunkel bleiben und zu den Spitzen hin stufenlos heller werden – ein weicher Farbverlauf von dunkel nach hell. Der Name kommt vom französischen «ombré» («schattiert») und bezeichnet genau diesen fliessenden Hell-Dunkel-Übergang über die Längen.

Ombré (auch «Ombré Hair» oder eingedeutscht «Ombre») bezeichnet einen bewusst gesetzten Farbverlauf: Der Haaransatz und der obere Teil der Längen behalten die dunklere Naturbasis oder eine dunkle Grundfarbe, während die unteren Längen und Spitzen deutlich aufgehellt sind. Der Übergang dazwischen wird weich verblendet, sodass keine harte Kante entsteht. Anders als klassische Strähnen (Foliensträhnen), die über den ganzen Kopf verteilt werden, konzentriert Ombré die Aufhellung auf die untere Haarpartie. Vom verwandten Balayage unterscheidet sich klassisches Ombré durch den horizontalen, eher gleichmässigen Verlauf über die ganze Breite – Balayage setzt die Aufhellung dagegen in freihändig gemalten, unregelmässigen Strähnen und wirkt dadurch natürlicher und «sonnengeküsst». In der Praxis werden die Begriffe im Salon oft kombiniert (z. B. «Balayage-Ombré»).\n\nAblauf der Behandlung: Nach einer Beratung zu Wunschfarbe und Machbarkeit trägt die Coiffeuse oder der Coiffeur die Aufhellung (Blondierung oder Farbe) ab einer bestimmten Höhe auf die Längen auf und arbeitet den Übergang durch Verwischen der Ansatzgrenze weich ein. Je nach gewünschter Aufhellung und Ausgangsfarbe folgt eine Einwirkzeit, danach wird ausgewaschen und meist ein Toner oder eine Tönung aufgetragen, um den Farbton zu verfeinern (z. B. kühles Aschblond statt Gelbstich). Zum Abschluss wird geschnitten, gepflegt und gestylt. Bei sehr dunklem Ausgangshaar oder starker Aufhellung können mehrere Sitzungen nötig sein, um die Spitzen schonend hell zu bekommen.\n\nFür wen geeignet: Ombré funktioniert auf fast allen Haartypen und -längen, kommt aber auf mittellangem bis langem Haar am besten zur Geltung, weil der Verlauf dort Platz hat. Besonders praktisch ist die Technik für alle, die selten zum Nachfärben wollen: Weil der Ansatz dunkel bleibt, wächst nichts als scharfe Linie heraus. Auf dunklem Naturhaar entsteht ein kontrastreicher Look, auf hellbraunem bis blondem Haar ein sanfterer, natürlicher Verlauf. Bei stark strapaziertem, sehr porösem oder mehrfach vorgefärbtem Haar sollte die Aufhellung vorsichtig dosiert werden – eine ehrliche Beratung im Salon klärt, was das Haar verträgt.\n\nDauer und Haltbarkeit: Ein Ombré dauert je nach Haarlänge, Fülle und Ausgangsfarbe meist etwa 1,5 bis 3 Stunden, bei aufwändiger Aufhellung dunkler Haare auch länger. Weil der dunkle Ansatz gewollt ist, ist der Look sehr pflegeleicht: Ein Auffrischen ist oft erst nach 3 bis 6 Monaten nötig, der Toner an den Spitzen verblasst etwas schneller. Zur Pflege empfehlen sich farbschonende, für coloriertes und aufgehelltes Haar geeignete Shampoos, regelmässige Feuchtigkeits- und Reparaturkuren sowie bei kühlen Blondtönen ein Silber-/Anti-Gelbstich-Shampoo. Hitzeschutz beim Föhnen und Glätten schont die aufgehellten Spitzen.\n\nPreis-Hinweis (Schweiz, grobe Richtwerte, ohne Gewähr): Ein Ombré liegt in der Schweiz je nach Region, Salon, Haarlänge und Aufwand typischerweise etwa im Bereich von rund CHF 150 bis CHF 350; sehr lange oder stark aufzuhellende Haare sowie mehrere nötige Sitzungen können darüber liegen. Schnitt, Waschen und Styling sind nicht immer inbegriffen. Da sich Preise stark unterscheiden, lohnt sich ein Vergleich – über den CityHero Coiffeur-Preisvergleich lassen sich Angebote und Preise in deiner Stadt gegenüberstellen, bevor du einen Termin buchst.

Beispiel

Eine Kundin mit dunkelbraunem, schulterlangem Naturhaar möchte einen sommerlichen Look, ohne alle paar Wochen den Ansatz nachfärben zu müssen. Die Coiffeuse lässt die oberen zwei Drittel dunkel und hellt nur die unteren Längen und Spitzen zu einem warmen Karamellblond auf, mit weichem Übergang etwa auf Kinnhöhe. Nach einem Toner wirkt der Verlauf natürlich, und weil der Ansatz dunkel bleibt, sieht der Look auch nach vier Monaten Herauswachsen noch sauber aus.

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Häufige Fragen

Was ist der Unterschied zwischen Ombré und Balayage?

Beide erzeugen einen Hell-Dunkel-Verlauf, unterscheiden sich aber in der Technik. Klassisches Ombré ist ein eher gleichmässiger, horizontaler Übergang: unten hell, oben dunkel, über die ganze Breite. Balayage wird freihändig in unregelmässigen Strähnen ins Haar «gemalt» und wirkt dadurch natürlicher und feiner abgestuft, fast wie von der Sonne aufgehellt. Ombré setzt mehr Kontrast und einen klareren Verlauf, Balayage einen weicheren, verwobenen Effekt. Im Salon werden die Techniken oft kombiniert.

Wie viel kostet ein Ombré in der Schweiz?

Als grober Richtwert (ohne Gewähr) liegt ein Ombré je nach Region, Salon, Haarlänge und Aufwand meist etwa zwischen CHF 150 und CHF 350. Sehr lange Haare, stark aufzuhellendes dunkles Haar oder mehrere nötige Sitzungen können teurer werden; Schnitt und Styling sind nicht immer inbegriffen. Da die Preise stark schwanken, lohnt sich ein Vergleich mehrerer Salons vor der Buchung.

Wie lange hält ein Ombré und wie pflege ich es?

Weil der Ansatz bewusst dunkel bleibt, ist Ombré sehr pflegeleicht und muss oft erst nach 3 bis 6 Monaten aufgefrischt werden – es wächst keine harte Linie heraus. Der Toner an den Spitzen verblasst etwas schneller. Zur Pflege eignen sich farbschonende Shampoos für coloriertes/aufgehelltes Haar, regelmässige Feuchtigkeitskuren und bei kühlen Blondtönen ein Anti-Gelbstich-Shampoo. Hitzeschutz beim Föhnen und Glätten schont die aufgehellten Spitzen.

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