Technisch beruht Responsive Design auf drei Bausteinen: flexiblen Rastern (die Breiten werden in Prozenten statt in festen Pixeln definiert), skalierbaren Bildern und sogenannten Media Queries im CSS, die je nach Bildschirmbreite andere Layout-Regeln aktivieren. Auf dem Smartphone rutscht das Menü zum Beispiel in ein aufklappbares «Burger»-Icon, Spalten werden untereinander gestapelt und Schriftgrössen angepasst. Es gibt also nicht zwei Websites, sondern eine, die sich verwandelt.
Heute ist Responsive Design Pflicht, nicht Kür. Über die Hälfte des Web-Traffics in der Schweiz kommt vom Handy, und Google bewertet Websites nach dem Prinzip «Mobile First» – also primär anhand der mobilen Version. Eine Seite, die auf dem Smartphone schlecht funktioniert, verliert dadurch sowohl Besucher als auch Sichtbarkeit in der Suche.
Beim Umsetzen achtet eine gute Agentur auf ausreichend grosse Tippflächen für Finger, kurze Ladezeiten auch im Mobilfunknetz, gut lesbare Schriften ohne Zoomen und darauf, dass keine Inhalte auf kleinen Geräten verschwinden. Getestet wird auf echten Geräten und in verschiedenen Browsern, nicht nur am Entwickler-Bildschirm.
Einen separaten Preis hat Responsive Design bei seriösen Anbietern nicht – es ist bei jeder modernen Website inbegriffen. Wer noch eine ältere, nicht-responsive Seite hat, muss für den Umbau je nach Umfang mit grob CHF 2'000 bis 8'000 rechnen; eine komplett neue KMU-Website liegt meist bei rund CHF 3'000 bis 15'000 (ohne Gewähr).