Was ist Feuerungskontrolle?
Die Feuerungskontrolle ist eine amtliche Emissionsmessung an Heizanlagen. Grundlage bildet die eidgenössische Luftreinhalte-Verordnung (LRV), die für Öl-, Gas- und Holzfeuerungen Grenzwerte festlegt – etwa für Kohlenmonoxid (CO), Russzahl und Feuerungsverluste. Zuständig sind je nach Kanton und Gemeinde die Feuerungskontrolle des Kantons oder das lokale Kaminfegerunternehmen. Ziel ist es, die Luftbelastung tief zu halten und einen wirtschaftlichen, sicheren Betrieb sicherzustellen.
Feuerungskontrolle: Ablauf
Beim Termin misst die Fachperson mit einem Abgas-Messgerät die Werte direkt im Abgasrohr, prüft Verbrennungsqualität und Wirkungsgrad und kontrolliert sichtbare Sicherheitsaspekte. Zum Schluss erhalten Sie ein Messprotokoll mit den gemessenen Werten und dem Befund «bestanden» oder «nicht bestanden». Bei Überschreitungen wird eine Frist zur Nachbesserung gesetzt.
Die Kontrolle erfolgt in wiederkehrenden Intervallen; wie oft, hängt vom Brennstoff und der kantonalen Regelung ab (Holzfeuerungen und Ölheizungen werden häufiger gemessen als moderne Gasgeräte). Auch nach Installation oder grösserem Umbau einer Feuerung ist meist eine Messung fällig.
Feuerungskontrolle: Worauf achten?
Achten Sie auf eine offiziell zugelassene Fachperson, ein nachvollziehbares Protokoll und klare Angaben zu den Kosten. Typische Fehler: die Aufforderung ignorieren, die Heizung vor dem Termin nicht warmlaufen lassen oder einen fälligen Service der Anlage aufschieben – schlecht gewartete Brenner fallen häufiger durch.