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Käsefondue

Käsefondue ist ein Schweizer Nationalgericht aus geschmolzenem Käse, der in einem Caquelon (Keramiktopf) über einem Rechaud warm gehalten wird. Man taucht Brotwürfel an langen Gabeln in die cremige Käsemasse – ein geselliges Essen, das man gemeinsam am Tisch teilt.

Für ein Käsefondue wird geriebener Käse mit Weisswein, etwas Knoblauch und einem Schuss Kirsch langsam geschmolzen und mit Maisstärke gebunden, damit die Masse cremig und homogen bleibt. In der Schweiz sind regionale Mischungen üblich – die bekannteste ist «Moitié-Moitié» aus je zur Hälfte Gruyère und Vacherin Fribourgeois. Je nach Region kommen auch Appenzeller oder Emmentaler dazu. Ein wenig frisch gemahlener Pfeffer und Muskatnuss runden das Ganze ab.

Am Tisch steht das Caquelon auf einem Rechaud mit kleiner Flamme, damit der Käse geschmeidig bleibt und nicht anbrennt. Die Gäste spiessen Brotwürfel (idealerweise etwas festeres Weissbrot mit Kruste) auf lange Fonduegabeln und ziehen sie in Achterbewegungen durch den Käse – das Rühren verhindert, dass sich Käse und Wein trennen. Wichtig ist, ab und zu bis auf den Boden zu rühren, damit sich am Schluss die «Grossmutter» oder «Chäschruschte» bildet: eine knusprige Kruste am Topfboden, die als Delikatesse gilt.

Käsefondue ist vor allem ein Winter- und Geselligkeitsgericht und in der Schweiz von Herbst bis Frühling auf vielen Restaurantkarten zu finden, oft ab zwei Personen. Es eignet sich für gemütliche Runden mit Familie und Freunden. Dazu trinkt man traditionell Weisswein oder warmen Schwarztee – kalte Getränke werden gemieden, da sie den Käse im Magen schwerer verdaulich machen sollen. Kleine Essiggurken und Silberzwiebeln dienen als säuerliche Beilage.

Worauf achten: Der Käse soll cremig fliessen und nicht klumpen oder ölig werden. Verliert ein Gast sein Brot im Topf, gibt es je nach Tischrunde einen scherzhaften «Strafe»-Brauch. Wer laktoseempfindlich ist, verträgt gereiften Hartkäse oft dennoch gut, da dieser kaum Laktose enthält.

Im Restaurant kostet Käsefondue meist etwa CHF 28 bis 36 pro Person; fertige Fondue-Mischungen aus dem Supermarkt liegen deutlich tiefer, rund CHF 8 bis 12 pro Portion (Richtwerte, ohne Gewähr).

Beispiel

An einem Winterabend trifft sich eine Gruppe Freunde im Restaurant und bestellt ein Moitié-Moitié-Fondue für vier Personen. Das Caquelon köchelt auf dem Rechaud, alle tunken ihr Brot in den cremigen Käse – zum Schluss teilt man sich die knusprige Kruste am Topfboden. Kostenpunkt: rund CHF 32 pro Person.

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Häufige Fragen

Was kostet ein Käsefondue im Restaurant?

Meist rund CHF 28 bis 36 pro Person, häufig ab zwei Personen bestellbar. Fertige Fondue-Mischungen aus dem Supermarkt sind mit etwa CHF 8 bis 12 pro Portion deutlich günstiger, dafür kocht man selbst (Richtwerte, ohne Gewähr).

Was ist der Unterschied zwischen Käsefondue und Fondue Chinoise?

Beim Käsefondue tunkt man Brot in geschmolzenen Käse. Fondue Chinoise ist ein Fleischfondue, bei dem dünne Fleischstreifen in siedender Bouillon gegart und mit Saucen gegessen werden. Beide teilt man am Tisch, sind aber völlig unterschiedliche Gerichte.

Welcher Käse gehört ins Fondue?

In der Schweiz sind gereifte Hartkäse üblich, oft die Mischung «Moitié-Moitié» aus Gruyère und Vacherin Fribourgeois. Je nach Region kommen Appenzeller oder Emmentaler dazu. Die Wahl bestimmt Geschmack und Cremigkeit.

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