Die Basistheorieprüfung wird am Strassenverkehrsamt (in einigen Kantonen bei anerkannten Prüfstellen) am Computer abgelegt. Sie besteht in der Regel aus 50 Fragen; die zulässige Fehlerzahl ist begrenzt (je nach Kanton werden nur wenige Fehler toleriert). Die Fragen decken Signale und Markierungen, Vortrittsregeln, Geschwindigkeiten, Verhalten gegenüber schwächeren Verkehrsteilnehmern, Umwelt und Fahrzeugtechnik ab.
Um zur Prüfung zugelassen zu werden, brauchen Sie einen gültigen Nothelferausweis, einen bestandenen Sehtest sowie das ausgefüllte Gesuch für den Lernfahrausweis (mit Foto und Identitätsnachweis). Erst wenn diese Unterlagen vorliegen, können Sie den Prüfungstermin buchen. Nach bestandener Theorieprüfung wird der Lernfahrausweis ausgestellt.
Die Vorbereitung erfolgt meist im Selbststudium mit offiziellen Lern-Apps und Fragenkatalogen, die sich am amtlichen Fragenpool orientieren. Viele Fahrschulen bieten zusätzlich Theoriekurse oder Online-Zugänge an. Wer den Fragenkatalog systematisch durcharbeitet und Probeprüfungen absolviert, hat gute Chancen, beim ersten Anlauf zu bestehen.
Als preislicher Richtwert für die Prüfungsgebühr gelten rund CHF 30 bis 40 pro Antritt (ohne Gewähr, kantonal unterschiedlich). Fällt man durch, kann die Prüfung nach einer kurzen Wartefrist wiederholt werden – jeder Antritt kostet erneut. Die Lern-Apps liegen je nach Anbieter bei rund CHF 20 bis 50.
Wichtig zu wissen: Die Basistheorie ist nicht zu verwechseln mit dem VKU (Verkehrskundeunterricht) und der praktischen Prüfung – die Theorieprüfung steht ganz am Anfang der Ausbildung. Ein bestandenes Ergebnis bleibt begrenzt gültig; wird innert Frist kein Lernfahrausweis bezogen oder verfällt dieser, kann eine erneute Theorieprüfung nötig werden.