Invisalign ist ein Markenname für eine Form der «unsichtbaren» Zahnkorrektur mit transparenten Alignern. Diese massgefertigten Schienen sitzen wie eine dünne Hülle über den Zähnen und üben gezielt Druck aus, um sie über Wochen und Monate in die gewünschte Position zu bewegen. Im Unterschied zur klassischen festen Spange lassen sie sich zum Essen und Zähneputzen herausnehmen.
Der Ablauf beginnt mit einer Untersuchung und einem digitalen 3D-Scan des Gebisses beim Zahnarzt oder Kieferorthopäden. Daraus wird ein individueller Behandlungsplan erstellt und eine Serie von Schienen gefertigt. Jede Schiene trägt man in der Regel rund zwei Wochen, danach folgt die nächste. Wichtig ist eine hohe tägliche Tragedauer (meist etwa 22 Stunden), sonst verzögert sich das Ergebnis. Kontrolltermine begleiten den Verlauf.
Sinnvoll ist die Methode bei leichten bis mittleren Fehlstellungen wie Engständen, Lücken oder leichtem Überbiss. Bei komplexen Kiefer- oder Bissproblemen kann eine feste Spange die bessere Wahl sein.
Achten Sie auf eine fachliche Beratung: Nicht jeder Fall eignet sich, und die Behandlung gehört in erfahrene Hände. Die Kosten hängen stark von der Komplexität, der Behandlungsdauer und der Praxis ab und werden von der Grundversicherung meist nicht übernommen. Lassen Sie sich vorab einen transparenten Kostenvoranschlag geben. Typischer Fehler: die Schienen zu selten tragen.