Glossar
Von Balayage über Sous-vide bis Wärmepumpe — Fachbegriffe aus allen Branchen verständlich erklärt, mit Kosten in CHF, Beispielen und passendem Preisvergleich.
Gastronomie
Cordon bleuEin Cordon bleu ist ein flach geklopftes, mit Schinken und Käse gefülltes und paniertes Schnitzel, das goldbraun ausgebraten wird. Klassischerweise wird es aus Kalb- oder Schweinefleisch zubereitet – beim Anschneiden fliesst der geschmolzene Käse heraus.Zürcher GeschnetzeltesZürcher Geschnetzeltes ist ein Schweizer Klassiker aus feinen Kalbfleischstreifen in einer Rahmsauce mit Weisswein und Champignons. Traditionell wird es mit Rösti serviert und gilt als eines der bekanntesten Gerichte der Zürcher Küche.KäsefondueKäsefondue ist ein Schweizer Nationalgericht aus geschmolzenem Käse, der in einem Caquelon (Keramiktopf) über einem Rechaud warm gehalten wird. Man taucht Brotwürfel an langen Gabeln in die cremige Käsemasse – ein geselliges Essen, das man gemeinsam am Tisch teilt.RisottoRisotto ist ein cremiges italienisches Reisgericht, bei dem Rundkornreis unter ständigem Rühren nach und nach mit heisser Brühe aufgegossen wird. Der Reis gibt dabei Stärke ab und wird sämig, bleibt im Kern aber leicht bissfest.CarpaccioCarpaccio ist eine italienische Vorspeise aus hauchdünn geschnittenem, rohem Rindfleisch, das mit Olivenöl, Zitrone, Parmesan und Rucola angerichtet wird. Es wird kalt serviert und gilt als leichter, eleganter Auftakt eines Menüs.CevicheCeviche ist ein lateinamerikanisches Gericht aus rohem Fisch oder Meeresfrüchten, die in Zitrussaft (meist Limette) mariniert werden. Die Säure «gart» den Fisch, bis er aussen undurchsichtig und fest wird – serviert wird es frisch, kalt und säuerlich.Rindstatar (Tatar)Rindstatar ist rohes, fein gehacktes oder geschabtes Rindfleisch, das mit Gewürzen, Ei, Zwiebeln, Kapern und Kräutern zu einer würzigen Masse angerichtet wird. Es wird kalt serviert – meist mit Toast oder Pommes frites – und gilt als Klassiker der gehobenen wie der bürgerlichen Küche.Sous-videSous-vide (französisch für «unter Vakuum») ist eine Garmethode, bei der Lebensmittel vakuumiert im Beutel in einem präzise temperierten Wasserbad langsam garen. Weil die Temperatur exakt gehalten wird, wird nie über den gewünschten Gargrad hinaus gegart – das Ergebnis ist gleichmässig zart und saftig.Dry AgedDry Aged (Trockenreifung) bezeichnet Fleisch – meist Rind –, das über Wochen unverpackt bei kühler Temperatur und kontrollierter Luftfeuchtigkeit am Knochen reift. Dabei wird das Fleisch mürber und entwickelt ein intensives, nussig-buttriges Aroma.FermentierenFermentieren ist ein Konservierungs- und Aromaverfahren, bei dem Mikroorganismen wie Milchsäurebakterien oder Hefen Lebensmittel umwandeln. Aus Kohl wird so Sauerkraut oder Kimchi, aus Milch Joghurt – haltbarer, bekömmlicher und geschmacklich intensiver.ConfierenConfieren bedeutet, Lebensmittel langsam und schonend in reichlich Fett oder Öl bei niedriger Temperatur (meist 60–90 °C) zu garen. Klassiker ist die Entenkeule «Confit de canard», aber auch Knoblauch, Tomaten oder Fisch lassen sich confieren – zart, aromatisch und lange haltbar.BlanchierenBlanchieren ist kurzes Überbrühen von Gemüse (oder anderem Gargut) in sprudelnd kochendem Wasser, gefolgt vom sofortigen Abschrecken in Eiswasser. Das erhält Farbe, Biss und Vitamine, entfernt Bitterstoffe und erleichtert das Häuten – ein Grundhandgriff der Profiküche.FlambierenFlambieren heisst, ein Gericht mit hochprozentigem Alkohol zu übergiessen und diesen kurz anzuzünden. Die Flamme verbrennt einen Teil des Alkohols und hinterlässt feine Röstaromen – bekannt bei Crêpes Suzette, flambierten Bananen oder Café brûlot.RäuchernRäuchern ist ein Konservierungs- und Aromaverfahren, bei dem Lebensmittel dem Rauch von schwelendem Holz ausgesetzt werden. Fisch, Fleisch, Käse oder Wurst erhalten so Geschmack, Farbe und längere Haltbarkeit – je nach Temperatur unterscheidet man Kalt-, Warm- und Heissräuchern.À la carte«À la carte» (französisch für «nach der Karte») bedeutet, dass Gäste einzelne Gerichte frei von der Speisekarte wählen und jeden Gang separat bezahlen. Im Gegensatz zum festen Menü stellt man seine Mahlzeit selbst zusammen – ob nur ein Hauptgang oder drei Gänge.Menu du jour (Tagesmenü)Das Menu du jour (französisch für «Tagesmenü») ist ein täglich wechselndes, meist günstiges Mittagsangebot aus einem oder mehreren Gängen zu einem festen Preis. Es ist in der Schweiz das klassische Mittagessen in Restaurants, Bistros und Personalrestaurants.Amuse-BoucheEin Amuse-Bouche (französisch «Mundvergnügen») ist ein kleiner, kostenloser Gruss aus der Küche, der vor der eigentlichen Vorspeise serviert wird. Er stimmt auf das Essen ein und zeigt die Handschrift des Küchenchefs – man bestellt ihn nicht und bezahlt ihn nicht.Mise en placeMise en place (französisch «an den Platz gestellt») bezeichnet die komplette Vorbereitung in der Küche, bevor der Service beginnt: Zutaten sind geschnitten, Saucen angesetzt, Stationen bestückt. Sie ist die Grundlage dafür, dass ein Restaurant im Ansturm schnell und gleichbleibend kochen kann.DegustationsmenüEin Degustationsmenü (auch «Tasting-Menü» oder «Menu dégustation») ist eine festgelegte Abfolge vieler kleiner Gänge, die der Küchenchef zusammenstellt, um seine Handschrift und die Saison zu zeigen. Statt grosser Portionen kostet man sich in fünf, sieben oder mehr Gängen durch das Können der Küche.BrasserieEine Brasserie ist ein ungezwungenes, meist französisch geprägtes Gasthaus mit durchgehend warmer Küche und klassischen Gerichten. Das Wort bedeutet ursprünglich «Brauerei» – historisch waren Brasserien Lokale, die eigenes Bier ausschenkten und dazu einfache, deftige Speisen servierten.Table d'hôteTable d'hôte (französisch «Tisch des Gastgebers») bezeichnet ein festes Menü zu einem Pauschalpreis, bei dem der Gastgeber bestimmt, was auf den Tisch kommt. Es ist das Gegenstück zu à la carte: keine Auswahl aus einer grossen Karte, sondern ein vorgegebenes Mehrgang-Menü für alle.
Schönheit & Beauty
BalayageBalayage ist eine Freihand-Färbetechnik, bei der die Coiffeuse die Aufhellung mit dem Pinsel gezielt auf einzelne Haarsträhnen «streicht» (französisch balayer = fegen), sodass ein weicher, sonnengeküsster Farbverlauf von dunkleren Ansätzen zu helleren Spitzen entsteht. Anders als klassische Foliensträhnen wird nicht am Ansatz begonnen, wodurch das Herauswachsen kaum sichtbar ist und die Farbe besonders natürlich wirkt.OmbréOmbré ist eine Färbetechnik, bei der die Haare am Ansatz dunkel bleiben und zu den Spitzen hin stufenlos heller werden – ein weicher Farbverlauf von dunkel nach hell. Der Name kommt vom französischen «ombré» («schattiert») und bezeichnet genau diesen fliessenden Hell-Dunkel-Übergang über die Längen.Foliensträhnen (Mèches)Foliensträhnen – auf Französisch «Mèches» – sind eine Aufhell- oder Färbetechnik, bei der einzelne, sorgfältig abgeteilte Haarsträhnen mit Blondierung oder Farbe bestrichen und anschliessend in Aluminiumfolie eingepackt werden. Die Folie isoliert jede Strähne, sodass sie kontrolliert und stärker aufhellt als das umgebende Haar – das Ergebnis sind gezielte helle (oder dunkle) Akzente mit sichtbarer Tiefenwirkung.AnsatzfärbungAnsatzfärbung bezeichnet das gezielte Nachfärben nur des nachgewachsenen Haaransatzes (der ersten ein bis drei Zentimeter an der Kopfhaut), damit die frische Wurzel farblich wieder nahtlos zu den bereits gefärbten Längen passt. Sie ist die Pflege-Behandlung für gefärbtes Haar – nötig, sobald der natürliche oder graue Nachwuchs sichtbar wird.BlondierungEine Blondierung ist eine chemische Aufhellung, bei der das natürliche oder gefärbte Pigment (Melanin) im Haar durch ein Gemisch aus Blondierpulver und Wasserstoffperoxid oxidativ abgebaut wird. Anders als eine Farbe fügt sie keinen Ton hinzu, sondern entzieht Farbe – das Haar wird schrittweise heller, von Rotbraun über Orange und Gelb bis zu hellem Blond.OlaplexOlaplex ist eine professionelle Haarbehandlung, die mit einem patentierten Wirkstoff (Bis-Aminopropyl Diglycol Dimaleat) gebrochene Schwefelbrücken im Haar wieder verbindet und so chemisch oder mechanisch geschädigtes Haar von innen kräftigt. Anders als eine klassische Kur, die nur oberflächlich pflegt, repariert Olaplex die innere Struktur des Haares.Tönung / GlossingEine Tönung (auch Glossing genannt) ist eine sanfte, ammoniakarme oder ammoniakfreie Haarfarbe, die sich nur aussen an die Haaroberfläche legt und mit der Zeit auswäscht – sie hellt nicht auf, sondern gibt Farbe, Glanz und Reflexe. Glossing ist die modernere, meist durchsichtige oder leicht getönte Variante, die vor allem Leuchtkraft und Spiegelglanz bringt.Keratin-GlättungDie Keratin-Glättung ist eine semi-permanente Haarbehandlung, bei der flüssiges Keratin ins Haar eingearbeitet und mit einem heissen Glätteisen versiegelt wird, um Frizz zu reduzieren, das Haar zu glätten und ihm Glanz zu verleihen. Anders als eine chemische Dauerglättung verändert sie die Haarstruktur nicht dauerhaft, sondern hält je nach Formel und Pflege rund zwei bis fünf Monate.DauerwelleEine Dauerwelle ist eine chemische Umformung, bei der glattes Haar dauerhaft in Wellen oder Locken gelegt wird. Das Haar wird auf Wickler gedreht, mit einer Umformflüssigkeit aufgeweicht und anschliessend in der neuen Form fixiert – die Wellen halten mehrere Monate, bis sie herauswachsen.UndercutEin Undercut ist ein Haarschnitt, bei dem die Haare an den Seiten und im Nacken kurz rasiert oder stark heruntergeschnitten werden, während das Deckhaar oben deutlich länger bleibt. Der Reiz liegt im starken Längenkontrast zwischen der kurzen Partie und dem langen Deckhaar.Fade (Haarschnitt)Ein Fade (auch «verblasster Übergang») ist eine Haarschnitt-Technik, bei der das Haar an den Seiten und im Nacken stufenlos von sehr kurz (oft bis auf die Haut) nach oben hin länger auslaufend rasiert wird – ohne sichtbare Kante. Das Ergebnis ist ein weicher, «verblassender» Verlauf, der das Deckhaar sauber vom kurzen Seitenhaar abgrenzt.Pony (Fringe)Ein Pony (englisch «Fringe») ist die über der Stirn getragene, kurz geschnittene Haarpartie, die vom vorderen Deckhaar nach unten fällt. Der Coiffeur trennt dazu eine dreieckige Partie ab und kürzt sie – je nach Wunsch gerade, stufig, fransig oder seitlich fallend.StufenschnittEin Stufenschnitt ist eine Schnitttechnik, bei der das Haar in mehreren übereinanderliegenden Längen (Stufen) geschnitten wird, sodass das Deckhaar kürzer bleibt als das Deckhaar darunter länger wird. So entstehen Bewegung, Volumen und ein weicher, fliessender Übergang statt einer geraden Kante.Bob-FrisurDie Bob-Frisur ist ein klassischer Kurzhaarschnitt, bei dem das Haar etwa auf Kinn- bis Kieferlänge geschnitten wird und rundum ungefähr gleich lang bleibt. Charakteristisch sind die klare Kontur und der gleichmässige Schnittverlauf, der dem Haar Fülle und eine gepflegte Form gibt.Pixie CutEin Pixie Cut ist eine sehr kurze, feminine Damenfrisur, bei der die Haare an Nacken und Seiten deutlich kürzer geschnitten werden als am Oberkopf – oft nur wenige Zentimeter lang. Das längere Deckhaar lässt sich texturiert, seitlich gescheitelt oder als kleine Tolle stylen und gibt dem Schnitt seinen charakteristischen, kessen Look.Haarverlängerung (Extensions)Haarverlängerung (Extensions) bezeichnet das Einarbeiten von zusätzlichen Echt- oder Kunsthaarsträhnen ins Eigenhaar, um Länge, Fülle oder Volumen zu gewinnen. Je nach Technik werden die Strähnen mit Keratin-Bondings, Micro-Rings, Tape-Verbindungen oder einer eingenähten Tresse befestigt und halten – bei guter Pflege – mehrere Wochen bis Monate.NassrasurDie Nassrasur ist eine Rasurtechnik, bei der die Haut mit warmem Wasser, Rasierseife oder -schaum und einer scharfen Klinge (Rasiermesser oder Nassrasierer) behandelt wird. Beim Barbier bezeichnet sie die klassische Rasur mit heissen Tüchern und Rasiermesser, die eine besonders gründliche, hautschonende Rasur ermöglicht.BartkonturDie Bartkontur ist die klar definierte Umrisslinie eines Bartes: Der Coiffeur oder Barbier arbeitet die Ränder an Wange, Hals und Koteletten sauber heraus, damit der Bart eine gepflegte, exakte Form bekommt. Kurz gesagt ist die Bartkontur das «Rahmen» des Bartes, das die Gesichtszüge betont.ShellacShellac ist ein halbpermanenter Nagellack, der unter einer UV- oder LED-Lampe aushärtet und dadurch zwei bis drei Wochen splitterfrei glänzend hält. Der Markenname der Firma CND wird heute umgangssprachlich für fast alle ausgehärteten Gel-Lacke verwendet.NagelmodellageNagelmodellage bezeichnet den künstlichen Aufbau oder die Verlängerung der Nägel mit Gel oder Acryl, um Form, Länge und Stabilität zu gestalten. Anders als Shellac wird dabei eine feste, formbare Schicht auf den Naturnagel oder eine Schablone modelliert.MicrobladingMicroblading ist eine halbpermanente Technik, bei der mit einem feinen Klingenwerkzeug haarfeine Striche in die obere Hautschicht der Augenbraue gezeichnet und mit Farbpigment gefüllt werden. Das Ergebnis sieht aus wie natürliche, dichtere Augenbrauenhaare.Permanent Make-upPermanent Make-up (PMU) ist das dauerhafte Einbringen von Farbpigmenten in die Haut, um Augenbrauen, Lidstrich oder Lippen dezent zu betonen – eine Art langlebiges, wisch- und wasserfestes Make-up. Es zählt zu den kosmetischen Tätowierungen und verblasst über die Jahre.WimpernverlängerungBei der Wimpernverlängerung werden künstliche Einzelwimpern oder kleine Fächer mit speziellem Kleber auf die eigenen Naturwimpern geklebt, um mehr Länge, Volumen und Schwung zu erzielen. Das Ergebnis hält je nach Wachstumszyklus mehrere Wochen und braucht kein Mascara.MicroneedlingMicroneedling ist eine kosmetische Behandlung, bei der feine Nadeln unzählige winzige Kanäle in die Haut stechen, um die körpereigene Kollagen- und Elastinbildung anzuregen. Ziel sind ein feineres Hautbild, weniger Narben und Fältchen sowie straffere Haut.Cover-up-TattooEin Cover-up-Tattoo ist ein neues Tattoo, das ein bestehendes, ungeliebtes oder verblasstes Motiv überdeckt. Ein neues, meist grösseres und dunkleres Design wird so gestaltet, dass die alte Tätowierung darin verschwindet.
Gesundheit
DentalhygieneDie Dentalhygiene (DH) ist die professionelle Zahnreinigung durch eine ausgebildete Dentalhygienikerin. Sie entfernt Zahnstein, Beläge und Verfärbungen, die man mit Zahnbürste und Zahnseide zu Hause nicht wegbekommt, und beugt so Karies und Zahnfleischentzündungen vor.WurzelbehandlungEine Wurzelbehandlung (Wurzelkanalbehandlung) ist die Entfernung des entzündeten oder abgestorbenen Zahnnervs aus dem Inneren des Zahns. Der Zahnarzt reinigt und desinfiziert die Wurzelkanäle und füllt sie anschliessend dicht, um den eigenen Zahn zu erhalten, statt ihn zu ziehen.ZahnimplantatEin Zahnimplantat ist eine künstliche Zahnwurzel aus Titan (seltener Keramik), die in den Kieferknochen eingesetzt wird und einen Ersatzzahn trägt – etwa eine Krone, Brücke oder Prothese. Es ersetzt einen oder mehrere fehlende Zähne fest und dauerhaft.Bleaching (Zahnaufhellung)Bleaching (Zahnaufhellung) ist das Aufhellen verfärbter Zähne mit einem Peroxid-Gel. Der Wirkstoff – Wasserstoff- oder Carbamidperoxid – dringt in den Schmelz ein und baut Farbpigmente ab, sodass die Zähne mehrere Nuancen heller werden.KariesKaries (Zahnfäule) ist die durch Bakterien verursachte Zerstörung der Zahnhartsubstanz. Bakterien im Zahnbelag wandeln Zucker in Säure um, die den Schmelz und später das Dentin entkalkt – dabei entsteht ein Loch im Zahn.ZahnkroneEine Zahnkrone ist eine massgefertigte Überkappung, die einen stark beschädigten Zahn vollständig umschliesst und dessen Form, Funktion und Aussehen wiederherstellt. Sie wird auf den beschliffenen Zahn – oder auf ein Implantat – zementiert.Weisheitszahn-EntfernungDie Weisheitszähne sind die hintersten Backenzähne (dritte Molaren), die meist zwischen dem 17. und 25. Lebensjahr durchbrechen. Weil im Kiefer oft der Platz fehlt, müssen sie häufig gezogen oder operativ entfernt werden.Manuelle TherapieManuelle Therapie ist eine spezialisierte Form der Physiotherapie, bei der die Therapeutin ausschliesslich mit den Händen arbeitet, um blockierte oder eingeschränkte Gelenke, Muskeln und Nerven gezielt zu untersuchen und zu behandeln. Ziel ist es, Beweglichkeit wiederherzustellen und Schmerzen zu lindern – ganz ohne Geräte oder Medikamente.Triggerpunkt-TherapieEin Triggerpunkt ist ein kleiner, verhärteter Knoten in einem verspannten Muskel, der auf Druck schmerzt und den Schmerz oft in andere Körperregionen ausstrahlt. Die Triggerpunkt-Therapie löst diese Muskelknoten gezielt durch Druck und Dehnung – und behandelt so die Ursache statt nur das Symptom.Dry NeedlingDry Needling ist eine Behandlungstechnik, bei der eine dünne, sterile Akupunkturnadel direkt in einen schmerzhaften Muskelknoten (Triggerpunkt) gestochen wird, um die Verspannung zu lösen. «Dry» (trocken) bedeutet, dass die Nadel keinen Wirkstoff einbringt – es wirkt allein der Reiz der Nadel.AkupunkturAkupunktur ist ein Kernverfahren der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM), bei dem feine Nadeln an definierten Punkten in die Haut gesetzt werden, um Beschwerden zu lindern und das Wohlbefinden zu fördern. Nach TCM-Vorstellung wird damit der Energiefluss («Qi») im Körper reguliert.Faszien & FaszientherapieFaszien sind das netzartige Bindegewebe, das jeden Muskel, jedes Organ und den ganzen Körper wie ein durchgehender Anzug umhüllt. Faszientherapie behandelt Verklebungen und Verhärtungen in diesem Gewebe, um Beweglichkeit zu verbessern und Schmerzen zu lösen.OsteopathieOsteopathie ist eine manuelle Behandlungsform, bei der die Osteopathin ausschliesslich mit den Händen Bewegungseinschränkungen im ganzen Körper – an Gelenken, Muskeln, Organen und Bindegewebe – ertastet und löst. Grundgedanke ist, dass der Körper eine Einheit bildet und Beschwerden oft an einer anderen Stelle entstehen als dort, wo sie sich zeigen.Manuelle LymphdrainageDie manuelle Lymphdrainage ist eine sanfte Grifftechnik, die den Abfluss der Lymphflüssigkeit im Gewebe anregt und so Schwellungen (Ödeme) reduziert. Mit kreisenden, rhythmischen und drucklosen Bewegungen wird das Wasser aus dem Gewebe in Richtung der Lymphknoten verschoben.Craniosacral-TherapieCraniosacral-Therapie ist eine sehr sanfte, manuelle Methode aus dem Umfeld der Osteopathie, bei der die Therapeutin mit feinen Handkontakten – vor allem an Schädel (cranium), Wirbelsäule und Kreuzbein (sacrum) – arbeitet. Ziel ist es, Spannungen zu lösen und die Selbstregulation des Körpers zu unterstützen.GleitsichtbrilleEine Gleitsichtbrille ist eine Brille, deren Gläser mehrere Sehstärken in einem einzigen Glas vereinen – oben für die Ferne, unten für die Nähe und dazwischen ein gleitender Übergang für mittlere Distanzen. So braucht man nicht mehr zwischen Fern- und Lesebrille zu wechseln.SehtestEin Sehtest ist eine Prüfung der Sehleistung, mit der Sehschärfe und Refraktion (Brechkraft) des Auges bestimmt werden. Er zeigt, ob und wie stark man kurz- oder weitsichtig ist und welche Brillen- oder Kontaktlinsenwerte nötig sind.Kontaktlinsen-AnpassungDie Kontaktlinsen-Anpassung ist die fachliche Auswahl und Einstellung von Kontaktlinsen auf das individuelle Auge. Dabei werden nicht nur die Sehwerte bestimmt, sondern auch Hornhaut, Tränenfilm und Sitz der Linse geprüft, damit die Linsen scharf abbilden und gut vertragen werden.Blaulichtfilter-BrilleEine Blaulichtfilter-Brille hat Gläser, die einen Teil des kurzwelligen blauen Lichts von Bildschirmen und LED-Lampen dämpfen. Sie soll bei langer Bildschirmarbeit die Blendung reduzieren und den Sehkomfort erhöhen – mit oder ohne Sehstärke.GenerikaEin Generikum ist ein Nachahmerpräparat mit demselben Wirkstoff, derselben Dosierung und Wirkung wie das Originalmedikament, aber meist deutlich günstiger. Es kommt auf den Markt, nachdem der Patentschutz des Originals abgelaufen ist.BlutdruckmessungDie Blutdruckmessung ermittelt den Druck, mit dem das Blut gegen die Gefässwände drückt – angegeben als zwei Werte (systolisch/diastolisch, z.B. 120/80 mmHg). Sie hilft, Bluthochdruck früh zu erkennen, der oft unbemerkt bleibt und ein Risiko für Herz und Gefässe ist.Impfen in der ApothekeImpfen in der Apotheke bedeutet, dass ausgebildete Apothekerinnen und Apotheker bestimmte Impfungen – etwa gegen Grippe, Zeckenenzephalitis (FSME) oder COVID-19 – direkt und ohne vorherigen Arzttermin verabreichen dürfen. Das macht Impfen unkompliziert und wohnortnah.Apotheken-NotfalldienstDer Apotheken-Notfalldienst (Notdienst) sorgt dafür, dass auch nachts, an Sonn- und Feiertagen jederzeit eine diensthabende Apotheke erreichbar ist. So bekommt man dringend benötigte Medikamente auch ausserhalb der normalen Öffnungszeiten.Airflow (Dentalhygiene)Airflow ist eine schonende Reinigungsmethode in der Dentalhygiene, bei der ein feiner Strahl aus Luft, Wasser und einem sehr feinen Pulver hartnäckige Beläge und Verfärbungen von den Zähnen entfernt. Sie ergänzt oder ersetzt teilweise das klassische Polieren und ist besonders sanft zu Zahnfleisch und Zahnschmelz.Prophylaxe (Zahnreinigung)Die Prophylaxe – oft «professionelle Zahnreinigung» genannt – ist eine vorbeugende zahnmedizinische Behandlung, bei der Beläge, Zahnstein und Verfärbungen entfernt werden, die man mit Zahnbürste und Zahnseide zu Hause nicht wegbekommt. Ziel ist es, Karies, Zahnfleischentzündungen und Parodontitis zu verhindern, bevor sie entstehen.ZahnbleachingZahnbleaching (auch Bleaching oder Zahnaufhellung) ist eine kosmetische Zahnbehandlung, bei der Verfärbungen des Zahnschmelzes mit einem aufhellenden Wirkstoff – meist auf Basis von Wasserstoff- oder Carbamidperoxid – reduziert werden, damit die Zähne heller wirken. Es verändert nicht die Zahnsubstanz selbst, sondern hellt bestehende Verfärbungen auf.ZahnspangeEine Zahnspange ist ein zahnmedizinisches Hilfsmittel, das Fehlstellungen von Zähnen und Kiefer korrigiert. Sie bewegt die Zähne mit sanftem, kontinuierlichem Druck über Monate oder Jahre in die gewünschte Position.InvisalignInvisalign ist eine Methode zur Zahnkorrektur mit durchsichtigen, herausnehmbaren Kunststoffschienen (sogenannten Alignern) statt fester Zahnspangen aus Metall. Die Schienen verschieben Fehlstellungen schrittweise und sind im Alltag kaum sichtbar.RetainerEin Retainer ist eine kleine zahnmedizinische Halteapparatur, die nach einer Zahnspangen-Behandlung dafür sorgt, dass die korrigierten Zähne in ihrer neuen Position bleiben. Er verhindert, dass die Zähne mit der Zeit wieder in ihre alte Stellung zurückwandern (das sogenannte Rezidiv).HautkrebsvorsorgeHautkrebsvorsorge ist die vorbeugende Untersuchung der Haut, bei der ein Arzt oder eine Ärztin Muttermale und Hautveränderungen systematisch begutachtet, um Hautkrebs frühzeitig zu erkennen. Ziel ist es, verdächtige Stellen zu entdecken, bevor sie gefährlich werden.WirbelblockadeEine Wirbelblockade ist eine schmerzhafte, funktionelle Bewegungseinschränkung eines Wirbelgelenks: Das Gelenk lässt sich in einer bestimmten Richtung vorübergehend nicht mehr frei bewegen, ohne dass etwas «ausgerenkt» oder gebrochen ist. Betroffene spüren meist einen stechenden, lokal begrenzten Schmerz und ein Gefühl der Steifigkeit im Nacken oder Rücken.Medizinische FusspflegeMedizinische Fusspflege (auch Podologie im weiteren Sinn) ist die fachgerechte, hygienische Behandlung von Füssen und Nägeln zur Vorbeugung und Linderung krankhafter Veränderungen. Im Gegensatz zur rein kosmetischen Pflege geht es um Gesundheit: Hornhaut, Hühneraugen, eingewachsene oder verdickte Nägel und Fusspilz werden fachlich versorgt.Eingewachsener ZehennagelEin eingewachsener Zehennagel (Fachbegriff: Unguis incarnatus) entsteht, wenn eine Nagelkante seitlich in die umliegende Haut wächst und diese verletzt. Betroffen ist fast immer der grosse Zeh, es kommt zu Druck, Schmerzen und oft zu einer Entzündung des Nagelwalls.NagelpilzNagelpilz (medizinisch Onychomykose) ist eine ansteckende Pilzinfektion von Finger- oder Fussnägeln, die den Nagel verdickt, verfärbt und brüchig macht. Am häufigsten sind die Fussnägel betroffen, verursacht meist durch Fadenpilze (Dermatophyten).HörgerätEin Hörgerät ist ein kleines elektronisches Gerät, das Geräusche verstärkt und für Menschen mit vermindertem Hörvermögen wieder hörbar macht. Es wird individuell angepasst und im oder hinter dem Ohr getragen, um Sprache und Alltagsgeräusche klarer wahrzunehmen.Audiogramm (Hörtest)Ein Audiogramm ist die grafische Darstellung eines Hörtests: Es zeigt, wie leise Töne unterschiedlicher Tonhöhe (Frequenz) sein dürfen, damit Sie sie gerade noch hören. So wird sichtbar, ob und in welchem Bereich eine Hörminderung vorliegt.Grundpflege vs. BehandlungspflegeGrundpflege umfasst die Hilfe bei alltäglichen Verrichtungen wie Körperpflege, Ankleiden, Essen und Mobilität, während Behandlungspflege die medizinisch verordneten Massnahmen wie Wundversorgung, Medikamentengabe oder Injektionen bezeichnet. Kurz: Grundpflege unterstützt den Alltag, Behandlungspflege setzt ärztliche Anordnungen um.
Handwerk & Bau
GrundierungEine Grundierung ist der erste, farblose oder leicht deckende Anstrich, der vor dem eigentlichen Finish auf eine Wand, Decke oder einen Boden aufgetragen wird. Sie bindet Staub, reguliert die Saugfähigkeit des Untergrunds und sorgt dafür, dass die folgende Farbe oder der Belag gleichmässig haftet und deckt.VliestapeteEine Vliestapete ist eine Tapete auf Basis eines reissfesten Vliesträgers aus Zellulose- und Textilfasern. Sie wird nach dem Prinzip «Kleister an die Wand» verarbeitet: Der Leim kommt direkt auf die Wand, nicht auf die Tapete, was das Tapezieren deutlich einfacher und massgenauer macht.Parkett versiegelnParkett versiegeln bedeutet, den Holzboden mit einer transparenten Lack- oder Ölschicht zu überziehen, die das Holz vor Feuchtigkeit, Schmutz und Abrieb schützt. Die Versiegelung bildet die eigentliche Nutzschicht, auf der man geht, und bestimmt Optik und Pflegeaufwand des Parketts.Estrich (Unterlagsboden)Estrich – in der Schweiz meist Unterlagsboden genannt – ist die tragende, ebene Bodenschicht, die auf die Rohdecke aufgebracht wird und den Untergrund für den Bodenbelag bildet. Er gleicht Unebenheiten aus, nimmt Lasten auf und umschliesst oft die Rohre einer Bodenheizung.Spachteln (Verspachteln)Spachteln bezeichnet das Auftragen und Glätten einer pastösen Spachtelmasse, um Löcher, Risse, Fugen und Unebenheiten auszugleichen und eine ebene Fläche zu schaffen. Es ist der zentrale Vorbereitungsschritt, bevor eine Wand gestrichen oder tapeziert oder ein Boden belegt wird.AbtönenAbtönen bedeutet, weisser Wandfarbe durch Zugabe von farbigen Pigmenten (Abtönfarbe oder Vollton) einen gewünschten Farbton zu geben. So entstehen aus einer Basisfarbe individuelle Wandfarben – vom zarten Pastellton bis zur kräftigen Akzentfarbe.TrittschalldämmungTrittschalldämmung ist eine dünne Dämmschicht, die unter dem Bodenbelag verlegt wird, um Gehgeräusche und Schall zu reduzieren, die sonst als Trittschall in den Raum darunter übertragen würden. Sie sorgt für ein leiseres, angenehmeres Begehen von Laminat, Parkett oder Vinyl.Umzugsreinigung mit AbnahmegarantieEine Umzugsreinigung mit Abnahmegarantie ist die professionelle Endreinigung einer Wohnung beim Auszug, bei der die Reinigungsfirma garantiert, dass die Immobilie die offizielle Wohnungsübergabe besteht. Beanstandet die Verwaltung etwas, kommt die Firma kostenlos nochmals reinigen.GrundreinigungEine Grundreinigung ist eine gründliche Tiefenreinigung, die weit über die tägliche Unterhaltsreinigung hinausgeht und auch schwer zugängliche Stellen sowie festsitzenden Schmutz, Fett und Kalk entfernt. Sie stellt einen hygienisch einwandfreien Ausgangszustand her.Entrümpelung / RäumungEine Entrümpelung ist das professionelle Ausräumen und Entsorgen von Möbeln, Hausrat und Abfall aus einer Wohnung, einem Keller, Estrich oder ganzen Liegenschaft. Am Ende ist das Objekt leer und besenrein.RohbauDer Rohbau ist die tragende Grundstruktur eines Gebäudes – Fundament, Wände, Decken und Dach – ohne Innenausbau und Haustechnik. Er ist fertig, wenn das Gebäude wind- und wetterfest steht.Verputz (Innen- & Aussenputz)Verputz ist die Beschichtung von Wänden und Decken mit Putzmörtel, die eine glatte oder strukturierte, schützende und dekorative Oberfläche schafft. Man unterscheidet Innenputz (Glätte für Wohnräume) und Aussenputz (Wetterschutz der Fassade).UnterhaltsreinigungDie Unterhaltsreinigung ist die regelmässige, wiederkehrende Reinigung eines Objekts – etwa Büro, Treppenhaus oder Praxis –, die den Sauberkeitszustand dauerhaft erhält. Sie erfolgt nach festem Turnus, zum Beispiel täglich, wöchentlich oder monatlich.Wohnungsübergabe / AbnahmeDie Wohnungsübergabe ist der Termin, an dem der Mieter die Wohnung an die Verwaltung zurückgibt und gemeinsam der Zustand kontrolliert und in einem Protokoll festgehalten wird. Sie entscheidet über allfällige Mängel und die Rückzahlung der Mietkaution.MöbelliftEin Möbellift ist eine mobile Aussenaufzuganlage, die Möbel und Umzugsgut über die Fassade direkt zum Fenster oder Balkon in ein Stockwerk hebt. Er ersetzt das mühsame Tragen über enge Treppenhäuser bei Umzügen in oder aus oberen Etagen.WärmepumpeEine Wärmepumpe ist ein Heizsystem, das Umweltwärme aus Luft, Erdreich oder Grundwasser aufnimmt und mit etwas Strom auf ein nutzbares Temperaturniveau anhebt. Aus rund einer Kilowattstunde Strom entstehen so je nach System drei bis fünf Kilowattstunden Heizwärme – ohne Öl oder Gas vor Ort zu verbrennen.SilikonfugeEine Silikonfuge ist eine elastische Dichtfuge aus Silikon, die dort abdichtet, wo starre Materialien aufeinandertreffen – etwa zwischen Badewanne und Wand, an der Dusche oder am Waschbecken. Sie hält Wasser zurück und gleicht kleine Bewegungen der Bauteile aus, ohne zu reissen.RohrbruchEin Rohrbruch ist ein plötzliches Leck in einer Wasser- oder Heizleitung, bei dem unkontrolliert Wasser austritt. Weil das Wasser oft in Wänden, Böden oder Decken verläuft, kann schon ein kleiner Riss grosse Feuchteschäden anrichten – schnelles Handeln ist entscheidend.Boiler-EntkalkungDie Boiler-Entkalkung ist das Entfernen von Kalkablagerungen aus einem Warmwasserspeicher (Boiler). Über die Jahre setzt sich gelöster Kalk aus dem Wasser am Heizstab und am Speicherboden ab, was den Boiler ineffizient macht und die Lebensdauer verkürzt – die Entkalkung stellt Leistung und Wirkungsgrad wieder her.RohrverstopfungEine Rohrverstopfung ist ein teilweiser oder vollständiger Verschluss einer Abwasserleitung, sodass Wasser nur noch langsam oder gar nicht mehr abfliesst. Typische Anzeichen sind gluckernde Geräusche, unangenehmer Geruch und aufsteigendes Wasser in Waschbecken, Dusche oder WC.SpülkastenDer Spülkasten ist der Wasserbehälter der Toilette, der das Spülwasser sammelt und bei der Betätigung ins WC-Becken abgibt. Er besteht im Kern aus einem Füllventil, das den Kasten nachfüllt, und einem Ablaufventil, das die Spülung auslöst – die häufigsten Reparaturfälle im Bad.WasserenthärterEin Wasserenthärter (Enthärtungsanlage) ist ein Gerät, das dem Leitungswasser den Kalk entzieht und so hartes in weiches Wasser umwandelt. Es wird zentral nach dem Hauptwasseranschluss eingebaut und schützt Leitungen, Boiler, Armaturen und Haushaltgeräte vor Verkalkung.VerputzenVerputzen bezeichnet das Auftragen einer Putzschicht (Mörtel aus Bindemittel, Sand und Wasser) auf Wände und Decken, damit ein glatter oder strukturierter, tragfähiger Untergrund für Anstrich, Tapete oder Fliesen entsteht. Der Putz schützt das Mauerwerk, gleicht Unebenheiten aus und reguliert an Innenwänden zusätzlich die Feuchtigkeit im Raum.Trockenbau (Rigips)Trockenbau (in der Schweiz meist «Rigips» genannt) ist das Erstellen von nicht tragenden Wänden, Decken und Verkleidungen aus Gipsplatten, die auf ein Ständerwerk aus Metall- oder Holzprofilen geschraubt werden. Anders als beim Mauern kommt dabei kaum Wasser oder Mörtel zum Einsatz, weshalb die Konstruktion «trocken» aufgebaut wird und rasch belastbar ist.LamellenstorenLamellenstoren sind Sonnen- und Sichtschutzsysteme aus schmalen, waagrechten Metalllamellen, die sich stufenlos neigen und ganz hochziehen lassen. In der Schweiz werden damit meist die aussen montierten Aluminium-Storen an Fenstern und Fassaden bezeichnet, mit denen sich Licht und Wärme präzise regulieren lassen.RaffstoreEin Raffstore ist eine aussenliegende Storenart aus waagrechten, verstellbaren Metalllamellen, die vor dem Fenster hoch- und runtergefahren sowie in ihrem Neigungswinkel geändert werden können. So lassen sich Sonnenlicht, Blendung und Wärmeeintrag stufenlos regulieren, ohne den Raum ganz zu verdunkeln.MarkiseEine Markise ist ein ausfahrbarer Sonnen- und Wetterschutz aus Stoff, der an Fassade, Terrasse oder Balkon montiert wird und bei Bedarf über ein Gestell ausgezogen oder eingefahren werden kann. Sie beschattet den Aussenbereich, senkt die Hitze dahinterliegender Räume und schützt vor Sonne sowie leichtem Regen.FlachdachEin Flachdach ist ein Dach mit sehr geringer Neigung (meist unter 5 Grad), das das Gebäude fast waagrecht abschliesst. Statt Ziegeln schützt eine wasserdichte Abdichtungsschicht das Haus vor Regen und Schnee.DachsanierungEine Dachsanierung ist die umfassende Instandsetzung oder Erneuerung eines bestehenden Daches, um seine Dichtigkeit, Dämmung und Statik wiederherzustellen. Sie reicht von der Neueindeckung einzelner Flächen bis zur kompletten Erneuerung von Eindeckung, Unterdach, Dämmung und Spenglerarbeiten.FeinsteinzeugFeinsteinzeug ist eine besonders dichte, hart gebrannte Keramikfliese, die aus feinen Tonen, Feldspat und Quarz bei sehr hohen Temperaturen gebrannt wird. Es gilt als robustester Fliesentyp und wird für Böden und Wände im Innen- und Aussenbereich verwendet.IsolierglasIsolierglas ist eine Verglasung aus zwei oder drei Glasscheiben, die durch einen luft- oder gasgefüllten Zwischenraum voneinander getrennt und am Rand luftdicht verbunden sind. Dieser Aufbau reduziert den Wärmeverlust deutlich und verbessert gleichzeitig den Schallschutz.Sicherheitsglas (ESG/VSG)Sicherheitsglas ist speziell behandeltes Glas, das im Bruchfall deutlich weniger Verletzungsgefahr birgt als normales Fensterglas. Die beiden gängigen Arten sind ESG (Einscheibensicherheitsglas), das in kleine, stumpfe Krümel zerfällt, und VSG (Verbundsicherheitsglas), das dank einer zähen Zwischenfolie auch gebrochen zusammenhält.FeuerungskontrolleDie Feuerungskontrolle ist die gesetzlich vorgeschriebene, periodische Überprüfung von Heizungen (Öl, Gas, Holz) auf Abgas- und Emissionswerte durch eine amtliche Feuerungskontrolleurin oder einen Kaminfeger. Gemessen wird, ob die Anlage die Grenzwerte der Luftreinhalte-Verordnung (LRV) einhält, sauber verbrennt und sicher betrieben wird.PhotovoltaikPhotovoltaik (PV) bezeichnet die direkte Umwandlung von Sonnenlicht in elektrischen Strom mithilfe von Solarzellen. Eine Photovoltaikanlage auf dem Dach erzeugt so Strom, den Sie im eigenen Haushalt nutzen oder ins Netz einspeisen können.SolarthermieSolarthermie ist die Nutzung der Sonnenenergie zur Wärmegewinnung: Auf dem Dach montierte Kollektoren fangen das Sonnenlicht ein und wandeln es in Wärme um, die zur Warmwasseraufbereitung und zur Heizungsunterstützung dient. Im Unterschied zur Photovoltaik entsteht dabei kein Strom, sondern direkt nutzbare Wärme.Kilowatt-Peak (kWp)Kilowatt-Peak (kWp) ist die Masseinheit für die Nennleistung einer Photovoltaikanlage unter genormten Testbedingungen. Sie gibt an, wie viel elektrische Spitzenleistung die Solarmodule im Idealfall liefern.Stromspeicher (Batterie)Ein Stromspeicher (Batterie) ist ein wiederaufladbares Batteriesystem fürs Zuhause, das überschüssigen Strom – meist aus der eigenen Photovoltaik-Anlage – zwischenspeichert und später abgibt, wenn kein oder zu wenig Solarstrom produziert wird. So nutzt man den selbst erzeugten Strom auch abends und nachts, statt ihn ins Netz einzuspeisen.
Business & Immobilien
StockwerkeigentumStockwerkeigentum ist eine besondere Form von Miteigentum an einer Liegenschaft: Sie besitzen Ihre Wohnung zum Sonderrecht (allein), sind aber gleichzeitig anteilsmässig Miteigentümerin oder Miteigentümer am gesamten Grundstück und den gemeinschaftlichen Teilen wie Dach, Treppenhaus und Fassade.HandänderungEine Handänderung ist der rechtliche Übergang des Eigentums an einem Grundstück von einer Person auf eine andere – typischerweise beim Kauf oder Verkauf einer Immobilie. Rechtsgültig wird sie erst mit dem Eintrag ins Grundbuch, nicht schon mit der Unterschrift des Kaufvertrags.NebenkostenabrechnungDie Nebenkostenabrechnung ist die jährliche Aufstellung, mit der die Vermieterin die tatsächlich angefallenen Nebenkosten (z. B. Heizung, Warmwasser, Hauswart) mit den geleisteten Akontozahlungen der Mieterin abrechnet. Sie zeigt, ob Sie Geld nachzahlen müssen oder etwas zurückerhalten.BaurechtDas Baurecht ist das Recht, auf einem fremden Grundstück ein Gebäude zu erstellen oder zu behalten, ohne den Boden zu besitzen. Der Boden bleibt der Grundeigentümerin, während die Baurechtsnehmerin Eigentümerin des Gebäudes ist und dafür einen jährlichen Baurechtszins zahlt.MietzinsDer Mietzins ist das Entgelt, das die Mieterin der Vermieterin für die Überlassung einer Wohnung oder eines Geschäftsraums bezahlt. Meist besteht er aus dem Nettomietzins (dem eigentlichen Mietpreis) und den separat ausgewiesenen Nebenkosten.GrundbuchDas Grundbuch ist das amtliche, öffentliche Register, in dem alle Grundstücke einer Region mit ihren Eigentumsverhältnissen und Rechten verzeichnet sind. Es zeigt verbindlich, wem ein Grundstück gehört und welche Rechte und Lasten (z. B. Hypotheken, Dienstbarkeiten) darauf ruhen.GrundstückgewinnsteuerDie Grundstückgewinnsteuer ist eine Steuer auf dem Gewinn, den Sie beim Verkauf einer Immobilie erzielen – also auf der Differenz zwischen Verkaufserlös und den Anlagekosten (Kaufpreis plus wertvermehrende Investitionen). Sie fällt in der Regel bei der verkaufenden Person an.MWST-Abrechnung (Mehrwertsteuer)Die MWST-Abrechnung ist die periodische Meldung an die Eidgenössische Steuerverwaltung (ESTV), mit der ein Betrieb die eingenommene Mehrwertsteuer deklariert, die auf Einkäufen bezahlte Vorsteuer abzieht und die Differenz einzahlt. Mehrwertsteuerpflichtig wird man in der Schweiz grundsätzlich ab einem Jahresumsatz von CHF 100'000.JahresabschlussDer Jahresabschluss ist die zusammenfassende Darstellung der Finanzlage eines Betriebs am Ende des Geschäftsjahres, bestehend mindestens aus Bilanz und Erfolgsrechnung. Er bildet die Grundlage für Steuererklärung, Gewinnverwendung und die Beurteilung durch Bank, Investoren und Behörden.Säule 3aDie Säule 3a ist die steuerbegünstigte, gebundene Selbstvorsorge im Schweizer Dreisäulen-System. Wer erwerbstätig ist, kann jährlich einen begrenzten Betrag einzahlen, vom steuerbaren Einkommen abziehen und so gleichzeitig fürs Alter sparen und Steuern senken.LohnbuchhaltungDie Lohnbuchhaltung ist die korrekte Berechnung, Abrechnung und Verbuchung der Löhne inklusive aller Sozialversicherungsabzüge und Arbeitgeberbeiträge. Sie liefert die monatliche Lohnabrechnung, den jährlichen Lohnausweis und die Meldungen an AHV-Ausgleichskasse, Pensionskasse und Unfallversicherung.QuellensteuerDie Quellensteuer ist die Einkommenssteuer, die bei bestimmten Arbeitnehmenden direkt vom Lohn abgezogen und vom Arbeitgeber an die Steuerbehörde abgeliefert wird. Sie betrifft in der Schweiz vor allem ausländische Angestellte ohne Niederlassungsbewilligung C sowie Grenzgänger.EigenmietwertDer Eigenmietwert ist ein fiktives Einkommen, das Eigentümerinnen und Eigentümer einer selbstbewohnten Immobilie in der Schweiz versteuern müssen – als ob sie ihr eigenes Haus oder ihre Wohnung an sich selbst vermieten würden. Er entspricht dem Betrag, den man bei einer Vermietung an Miete einnehmen könnte.VerrechnungssteuerDie Verrechnungssteuer ist eine Bundessteuer von 35 %, die der Bund direkt an der Quelle auf Kapitalerträgen wie Zinsen, Dividenden und Lotteriegewinnen erhebt. Wer diese Erträge in der Steuererklärung korrekt deklariert, bekommt die Verrechnungssteuer vollständig zurück oder an die eigene Steuer angerechnet.Notarielle BeurkundungDie notarielle Beurkundung ist die amtliche Beglaubigung eines Rechtsgeschäfts durch eine Notarin oder einen Notar: Der Vertrag wird vorgelesen, geprüft und mit einer öffentlichen Urkunde bestätigt. Sie schafft rechtliche Sicherheit und ist bei bestimmten Geschäften – etwa beim Immobilienkauf – gesetzlich zwingend.Erbvertrag & TestamentEin Testament und ein Erbvertrag sind rechtliche Instrumente, mit denen Sie regeln, was nach Ihrem Tod mit Ihrem Vermögen geschieht. Das Testament ist eine einseitige Verfügung, die Sie jederzeit allein ändern können, während der Erbvertrag eine verbindliche Vereinbarung zwischen Ihnen und einer anderen Person ist.SteuererklärungDie Steuererklärung ist das amtliche Formular, mit dem Privatpersonen und Unternehmen in der Schweiz einmal pro Jahr ihr Einkommen, Vermögen und ihre Abzüge deklarieren. Auf dieser Grundlage berechnen Bund, Kanton und Gemeinde die geschuldeten Steuern.
Digital & Marketing
SEO (Suchmaschinenoptimierung)SEO (Suchmaschinenoptimierung) umfasst alle Massnahmen, mit denen eine Website in den unbezahlten Ergebnissen von Google & Co. weiter oben erscheint. Ziel ist es, für die richtigen Suchbegriffe gefunden zu werden und dadurch mehr passende Besucher ohne Klickkosten zu gewinnen.Responsive DesignResponsive Design bezeichnet eine Website, die sich automatisch an jede Bildschirmgrösse anpasst – vom grossen Desktop-Monitor über das Tablet bis zum Smartphone. Inhalte, Bilder und Menüs ordnen sich flexibel neu an, sodass die Seite überall gut lesbar und bedienbar bleibt.Corporate DesignCorporate Design ist das einheitliche visuelle Erscheinungsbild eines Unternehmens – also Logo, Farben, Schriften und Bildsprache, die überall gleich verwendet werden. Es sorgt dafür, dass eine Firma auf Website, Visitenkarte, Fahrzeug und Social Media sofort wiedererkennbar ist.Conversion (Conversion-Rate)Eine Conversion ist eine gewünschte Handlung, die ein Besucher auf einer Website ausführt – zum Beispiel ein Kauf, eine Anfrage, eine Newsletter-Anmeldung oder ein Anruf. Die Conversion-Rate gibt an, welcher Anteil der Besucher diese Handlung tatsächlich vollzieht.Content-MarketingContent-Marketing bedeutet, statt reiner Werbung nützliche Inhalte wie Ratgeber, Blogartikel, Videos oder Anleitungen zu veröffentlichen, die eine Zielgruppe wirklich interessieren. Ziel ist es, Vertrauen und Sichtbarkeit aufzubauen und so langfristig Kunden zu gewinnen.DomainEine Domain ist die Internetadresse einer Website, zum Beispiel «meinbetrieb.ch». Sie ist der Name, den man im Browser eintippt, um eine Seite aufzurufen – vergleichbar mit einer Hausadresse, unter der man ein Unternehmen im Netz findet.Google Ads (SEA)Google Ads ist das Werbesystem von Google, mit dem Unternehmen bezahlte Anzeigen ganz oben in den Suchergebnissen schalten können. Man zahlt in der Regel pro Klick – die Anzeige erscheint sofort für die gewählten Suchbegriffe, sobald jemand danach sucht.
Auto & Mobilität
NothelferkursDer Nothelferkurs ist ein Erste-Hilfe-Kurs, den in der Schweiz jede Person absolvieren muss, bevor sie den Lernfahrausweis für Auto oder Motorrad beantragen kann. Er vermittelt lebensrettende Sofortmassnahmen am Unfallort und ist Pflicht für die Zulassung zur Theorieprüfung.Theorieprüfung (Basistheorie)Die Theorieprüfung – auch Basistheorieprüfung genannt – ist die computerbasierte Prüfung des Verkehrswissens am Strassenverkehrsamt, die man bestehen muss, um den Lernfahrausweis zu erhalten. Geprüft werden Verkehrsregeln, Signale, Vortritt und richtiges Verhalten im Strassenverkehr.LernfahrausweisDer Lernfahrausweis ist die offizielle Bewilligung, mit der man in der Schweiz unter Begleitung (Auto) beziehungsweise selbstständig (Motorrad, mit Auflagen) das Fahren üben darf. Er ist die Voraussetzung, um überhaupt am Steuer zu lernen, und Zwischenschritt zum definitiven Führerausweis.VKU (Verkehrskundeunterricht)Der VKU (Verkehrskundeunterricht) ist ein obligatorischer Theoriekurs im Klassenverband, den man in der Schweiz vor der praktischen Führerprüfung absolvieren muss. Er sensibilisiert für Gefahren, richtiges Wahrnehmen und partnerschaftliches Verhalten im Strassenverkehr.Praktische FührerprüfungDie praktische Führerprüfung ist die abschliessende Fahrprüfung, bei der ein Verkehrsexperte des Strassenverkehrsamts beurteilt, ob man ein Fahrzeug sicher, regelkonform und selbstständig im realen Verkehr führen kann. Nach bestandener Prüfung erhält man den Führerausweis auf Probe.WAB & Führerausweis auf ProbeDer Führerausweis auf Probe ist der befristete Ausweis, den Neulenker nach bestandener praktischer Prüfung für drei Jahre erhalten. Die WAB (Weiterausbildung) ist der obligatorische Zusatzkurs, den man in dieser Probezeit besuchen muss, um den definitiven, unbefristeten Führerausweis zu bekommen.Grundschulung MotorradDie Grundschulung Motorrad (auch Grundkurs) ist das obligatorische praktische Fahrtraining, das man in der Schweiz nach Erhalt des Lernfahrausweises für Motorrad absolvieren muss, bevor man selbstständig üben und zur praktischen Prüfung antreten darf. Sie vermittelt die sichere Beherrschung des Motorrads unter Anleitung.MFK (Motorfahrzeugkontrolle)Die MFK (Motorfahrzeugkontrolle) ist die amtliche, periodische Prüfung Ihres Fahrzeugs durch das kantonale Strassenverkehrsamt. Kontrolliert werden Sicherheit, Umweltverträglichkeit und der technische Zustand – erst wenn alles besteht, bleibt das Auto zugelassen.Grosser Service (Inspektion)Der grosse Service ist die umfassende, planmässige Wartung Ihres Autos nach Herstellervorgabe. Im Unterschied zum kleinen Ölservice werden dabei zusätzlich Filter, Zündkerzen, Betriebsflüssigkeiten und Verschleissteile geprüft und ersetzt.Bremsscheiben & BremsbelägeBremsscheiben und Bremsbeläge sind die zentralen Verschleissteile der Scheibenbremse: Die Beläge werden gegen die rotierende Scheibe gepresst und bremsen das Rad ab. Beide nutzen sich mit der Zeit ab und müssen ersetzt werden, damit die Bremswirkung sicher bleibt.ZahnriemenwechselDer Zahnriemen synchronisiert Kurbelwelle und Nockenwelle und steuert so das exakte Öffnen und Schliessen der Ventile. Der Zahnriemenwechsel ist der vorbeugende Ersatz dieses Riemens nach Herstellerintervall – reisst er, drohen kapitale Motorschäden.Achsvermessung (Spur- & Sturzeinstellung)Die Achsvermessung prüft und korrigiert die Geometrie der Räder – vor allem Spur und Sturz. Stimmen diese Winkel nicht, zieht das Auto zur Seite, das Lenkrad steht schief oder die Reifen nutzen sich einseitig ab.KlimaserviceDer Klimaservice ist die Wartung der Fahrzeug-Klimaanlage: Das Kältemittel wird erneuert, das System auf Dichtheit geprüft und der Innenraumfilter oft gleich ersetzt. So kühlt die Anlage wieder zuverlässig und riecht nicht mehr muffig.ÖlwechselBeim Ölwechsel wird das alte Motoröl abgelassen und durch frisches ersetzt, meist zusammen mit einem neuen Ölfilter. Frisches Öl schmiert, kühlt und reinigt den Motor – der Ölwechsel ist die wichtigste regelmässige Wartung überhaupt.Pneuwechsel (Reifenwechsel)Der Pneuwechsel ist das saisonale Umstecken von Sommer- auf Winterreifen (und umgekehrt) oder das Aufziehen neuer Reifen. In der Schweiz gilt die Faustregel «von O bis O» – von Oktober bis Ostern fährt man auf Winterreifen.E-Bike vs. VeloE-Bike vs. Velo bezeichnet den Vergleich zwischen einem elektrisch unterstützten Fahrrad (E-Bike) und einem klassischen Velo ohne Motor. Der Hauptunterschied: Das E-Bike hilft beim Treten über einen Elektromotor, das klassische Velo bewegst du allein mit Muskelkraft.BikefittingBikefitting ist die individuelle Vermessung und Einstellung eines Velos auf den Körper der fahrenden Person. Ziel ist eine ergonomisch optimale Sitzposition, die Komfort, Effizienz und Verletzungsprävention verbessert.
Fitness & Freizeit
HIIT (Hochintensives Intervalltraining)HIIT (High-Intensity Interval Training) ist eine Trainingsmethode, bei der sich kurze, sehr intensive Belastungsphasen mit kurzen Erholungspausen abwechseln. Ziel ist es, in wenig Zeit Herz-Kreislauf-System und Muskulatur maximal zu fordern.Personal TrainingPersonal Training ist individuelles Einzeltraining unter Anleitung eines qualifizierten Personal Trainers. Der Trainer erstellt einen auf die persönlichen Ziele, den Fitnessstand und allfällige Beschwerden abgestimmten Plan und begleitet jede Einheit direkt.FaszientrainingFaszientraining umfasst Übungen, die gezielt das Bindegewebe (die Faszien) ansprechen, das Muskeln, Sehnen und Organe umhüllt. Ziel sind eine geschmeidigere, elastischere Faszienstruktur, bessere Beweglichkeit und weniger Verspannungen.Vinyasa YogaVinyasa Yoga ist ein dynamischer, fliessender Yogastil, bei dem die Körperhaltungen (Asanas) im Rhythmus des Atems fliessend ineinander übergehen. Charakteristisch ist die durchgehende Bewegung – der Übergang zählt so viel wie die Haltung selbst.Hatha YogaHatha Yoga ist ein ruhiger, körperbetonter Yogastil, bei dem einzelne Körperhaltungen (Asanas) länger und statisch gehalten werden – kombiniert mit bewusster Atmung (Pranayama). Es gilt als guter, gut zugänglicher Einstieg ins Yoga.Functional TrainingFunctional Training ist ein Trainingsansatz, der alltags- und sportnahe Bewegungen über mehrere Gelenke und Muskelketten trainiert, statt einzelne Muskeln isoliert. Ziel ist eine funktionelle Kraft, die im Alltag und Sport tatsächlich nützt.PilatesPilates ist ein ganzheitliches Körpertraining, das gezielt die tiefe Rumpfmuskulatur, die Körperhaltung, die Beweglichkeit und die Atmung schult. Die kontrollierten, präzisen Übungen kräftigen das Körperzentrum – die sogenannte Körpermitte oder «Powerhouse».
Alltag & Familie
Chemische ReinigungChemische Reinigung (auch Trockenreinigung genannt) ist ein Reinigungsverfahren für Textilien, bei dem statt Wasser ein flüssiges Lösungsmittel eingesetzt wird. Sie eignet sich für empfindliche Stoffe und Kleidungsstücke, die eine normale Wäsche nicht vertragen.Betreuungsgutschein (Kita)Ein Betreuungsgutschein ist ein finanzieller Zustupf der Wohngemeinde, der einkommensabhängig direkt an die Eltern geht und die Kosten für die familienergänzende Kinderbetreuung (Kita, Tagesfamilie, Hort) verbilligt. Statt einzelne Einrichtungen zu subventionieren, subventioniert die Gemeinde die Familie – der Gutschein «folgt» also dem Kind.Erdbestattung vs. KremationErdbestattung und Kremation sind die beiden häufigsten Bestattungsarten in der Schweiz: Bei der Erdbestattung wird der Sarg mit dem Verstorbenen im Grab beigesetzt, bei der Kremation wird der Leichnam im Krematorium eingeäschert und die Asche danach in einer Urne beigesetzt. Beide führen zu einer würdigen letzten Ruhestätte – der Unterschied liegt vor allem im Ablauf, im Zeitfenster und in der Wahl des Grabes.TrauerfloristikTrauerfloristik ist die floristische Gestaltung von Blumenschmuck für Abschied, Beerdigung und Trauerfeier – vom Sargschmuck über Kränze und Gestecke bis zum kleinen Kondolenzstrauss. Sie hilft, Wertschätzung, Trost und Erinnerung sichtbar auszudrücken.